Warum Jugendguide 2020: Geschichtsbewusstsein schaffen

 

Von Rini Papadopoulou  (Jahrgang 2020)

Meine primäre Motivation war, mich als (hoffentlich) zukünftige Geschichtslehrerin weiterzubilden und ein Gespür dafür zu finden diese Inhalte – die NS-Geschichte – adäquat zu erzählen. Zugleich auch das Demokratieverständnis meiner Schülerinnen und Schüler zu stärken und ihnen – wie in der Geschichtsdidaktik auch gelehrt wird – zu einem emanzipatorischen Geschichtsbewusstsein zu „verhelfen“.

Durch die Tatsache, dass Zeitzeugen nach und nach sterben, wird eine Nachvollziehbarkeit des Geschehenen in der NS-Zeit immer schwieriger. Mit Verlust dieses kommunikativen Gedächtnisses – die Erzählungen durch die Zeitzeugen – liegt es an uns als Gesellschaft, einen Weg zu finden diese Erzählungen zu bewahren und verantwortungsvoll mit (unserer) Geschichte umzugehen. Die NS-Zeit ist nicht lange her, auch wenn man meint, aus der Geschichte gelernt zu haben. Das stetige Auseinandersetzen mit diesem Teil der Geschichte ist von großer Wichtigkeit. Aus Geschichte lernt man, um sich zum einen für die Zukunft orientieren zu können, aber auch, um sich zu vergegenwärtigen, dass so etwas nie wieder passieren sollte.

EvO 20200040 de

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