Ausstellungseröffnung „Unsichtbar – in der Mitte der Gesellschaft? Zusammen gegen Antisemitismus!“

„Gesicht zeigen gegen Antisemitismus“ ist das Motto einer Ausstellung, die Landrat  Joachim Walter am Montag, 22. Mai 2023 um 20 Uhr im Landratsamt Tübingen eröffnet. Michael Blume, der Beauftragte der Landesregierung gegen Antisemitismus, ordnet das aktuelle Thema ein. Am Projekt „Unsichtbar – in der Mitte der Gesellschaft? Gesicht zeigen gegen Antisemitismus!“ der Tübinger Kunstschaffenden Lissi Maier-Rapaport und Peter Krullis haben…

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Jugendguides Qualifizierung 2023: Noch wenige Plätze für Kurzentschlossene

Jugendliche und junge Erwachsene ab 15 Jahren, die an NS–Verbrechen in Tübingen und Umgebung erinnern wollen, können 2023 wieder in Präsenz an der Jugendguides–Qualifi-zierung von Landkreis Tübingen und KulturGUT e.V. teilnehmen. Die Qualifizierung startet mit einer dreitägigen Exkursion in die KZ–Gedenkstätte Natzweiler–Struthof im Elsass vom 20. bis 22. Mai. Die insgesamt 40 Qualifizierungsstunden zwischen Mai und Dezember sind kostenfrei. Kurzentschlossene…

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Jugendguides 2023

Jugendguides und NS-Verbrechen vor Ort Zahlreiche Orte in Baden-Württemberg erinnern an Verbrechen gegen die Menschlichkeit zwischen 1933 und 1945. Spuren von Verbrechen an authentischen Orten in der Region bieten einen konkreten Zugang zur nationalsozialistischen Vergangenheit Deutschlands. Seit 2012 haben KulturGUT e. V. und der Landkreis Tübingen in Zusammenarbeit mit Gedenkstätten etwa 200 Jugendliche von 15 bis 23 Jahren zu Jugendguides…

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Novemberpogrome 1938 – Das Schicksal der Tübinger Jüdinnen und Juden

Autorin: Linda Kreuzer „Mitte Dezember, früh am Morgen, kehrte mein Vater aus Dachau zurück. Wir waren erschüttert über sein Aussehen: Die Haare waren kurzgeschoren, der Anzug hing lose an seinem abgemagerten Körper, die Wangen waren eingefallen.“ So erinnerte sich Liselotte Spiro Jahre später an die Ereignisse der Reichspogromnacht 1938. In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 löste…

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Gestapo in Tübingen

Autor: Jerome Seibert Im Gebäude Münzgasse 13 in Tübingen koordinierten Polizeibeamte die Deportation von Jüdinnen und Juden vor Ort. Die wenigste wissen, dass hier spätestens ab 1936 die Tübinger Außenstelle der Geheimen Staatspolizei (Gestapo) untergebracht war. Die Gestapo war eine politische Polizei im Deutschen Reich zwischen 1933 und 1945. Zu ihren Aufgaben gehörte die Verfolgung politischer Gegner, wozu sie auch…

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Universität Tübingen behält ihren Namen

Autor: Jerome Seibert Am vergangenen Donnerstag, den 21. Juli, hat der Senat der Eberhard Karls Universität Tübingen entschieden, dass sie ihren bisherigen Namen behalten wird. Der Entscheidung des Gremiums war eine intensive mehrjährige Diskussion vorausgegangen, die 2019 durch die Forderung des Studierendenrates nach einer Umbenennung in Universität Tübingen an Fahrt gewonnen hatte. Stein des Anstoßes der Debatte sind Regierungshandeln und…

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Ausstellung Tübingen-Theresienstadt-Terezín ab 17. August

Ausstellungseröffnung „Tübingen-Theresienstadt-Terezín“ am Mittwoch, 17. August 2022 um 18.30 Uhr beim Landratsamt Tübingen / Gedenkveranstaltung am 22. August Am 17. August 2022 eröffnet Landrat Joachim Walter um 18:30 Uhr die Ausstellung „Tübingen-Theresienstadt-Terezín“ mitten im Tübinger Behördenviertel am Mühlbach. Sie zeigt unter anderem Namenslisten, Todesfallanzeigen und sonstige Unterlagen, die deutsche Verwaltungen bei der Definition von „Juden“ und deren Deportation erstellten. Deutsche Verwaltungen…

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Martin Jehnichen „Bühnenbilder 360°“ – Unterjesinger Dachböden als begehbare Panoramainstallationen

Ausstellungseröffnung am 10. Juli 2022 um 11 Uhr in Anwesenheit des Künstlers im Kelternmuseum Unterjesingen   Das Bundesumweltministerium hat ausgerechnet, dass jeder Bundesbürger durchschnittlich 10.000 Gegenstände besitzt. Ein Teil davon lebt in einer Art Zwischenzustand im privatesten Raum des Hauses, dem Dachboden und wird über die Zeit zum Panorama vergangener Lebenswelten. Der aus Unterjesingen stammende Fotograf Martin Jehnichen hat für…

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Erinnerungsknoten an Tübinger Straßenschildern

Von Linda Kreuzer Darf eine Straße heutzutage noch nach einem bekannten Antisemiten, NS-Mittäter oder Kolonialisten benannt sein? In Tübingen weisen jetzt Knoten in den Pfosten einiger Straßenschilder darauf hin, dass auch hier etwas nicht stimmt. Sie sollen den Diskurs und die Problematik dieser Namen in der Tübinger Öffentlichkeit bewusstmachen. Die Debatte um Straßennamen ist im deutschen Diskurs präsenter denn Je.…

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