Führung durch die Theresienstadt-Ausstellung am 27.9.2022

Aufsteller mit bedruckten Ausstellungsplanen stehen auf einer Grünfläche

Mindestens 15 Menschen aus Tübingen und Umgebung mussten zwischen 1942 und 1944 zwangsweise ihre Heimat verlassen und wurden ins „Ghetto“ Theresienstadt deportiert. Ein Drittel starb dort. Die meisten gehörten zu den 88.000 Personen, die die SS in Vernichtungslager weiterdeportierte und in den Gaskammern ermorden ließ. Die Tübingerin Ilse Bloch wurde nach Auschwitz-Birkenau deportiert, ihr Todesdatum ist nicht belegt. Über die…

Führung durch die Theresienstadt-Ausstellung am 13.9.2022

Das „Ghetto“ Theresienstadt war für viele Jüdinnen und Juden nur Zwischenstation. Zu den Opfern gehören auch Tübingerinnen und Tübinger. Über die Transporte in die Vernichtungslager sprechen vom Landkreis qualifizierte Jugendguides und Mitarbeitende des Kreisarchivs am Dienstag, 13. September 2022 um 16:30 Uhr in einer öffentlichen Führung durch die Ausstellung „Tübingen-Theresienstadt-Terezín“. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Mindestens 15 Menschen aus Tübingen…

Führung durch die Theresienstadt-Ausstellung am 8.9.2022

Zwei Personen stehen vor einer Ausstellungstafel im Außengelände.

Was verbirgt sich hinter dem Begriff Wohnkäfige? Darauf gehen vom Landkreis qualifizierte Jugendguides und Mitarbeitende des Kreisarchivs am Donnerstag, 8. September 2022 um 16.30 Uhr in einer öffentlichen Führung durch die Ausstellung „Tübingen-Theresienstadt-Terezín“ ein. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Mindestens 15 Jüdinnen und Juden aus Tübingen und Umgebung wurden zwischen 1942 und 1944 in das „Ghetto“ Theresienstadt deportiert. Der Platz,…

Führung durch die Theresienstadt-Ausstellung am 4.9.2022

Eine junge Frau betrachtet eine Ausstellungstafel.

Lebensorte Tübinger Jüdinnen und Juden im „Ghetto“ Theresienstadt stellt Anastasia Antipova vom Kreisarchiv Tübingen am Sonntag, 4. September 2022 um 16:30 Uhr in einer öffentlichen Führung durch die Ausstellung „Tübingen-Theresienstadt-Terezín“ vor. Die Führung findet aus Anlass des Europäischen Tages der jüdischen Kultur im Außengelände beim Landratsamt Tübingen statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Ausstellung „Tübingen-Theresienstadt-Terezín“ zeigt mitten im heutigen…

Sanierung von Grabsteinen auf dem Jüdischen Friedhof Wankheim

In seiner Sitzung am 27. April 2022 befasste sich der Ausschuss für Soziales und Kultur des Landkreises Tübingen mit Sanierungsarbeiten auf dem Jüdischen Friedhof Wankheim. Der Ausschuss empfahl einstimmig, die Sanierungsarbeiten mit insgesamt 15.000 Euro aufgeteilt auf die Jahre 2022 bis 2024 zu fördern. Der Jüdische Friedhof Wankheim ist einerseits ein Friedhof, andererseits ein Kulturdenkmal. Das Land Baden-Württemberg hat durch…

Deportiert und ermordet: Wilhelmine Mayer, geborene Weil

Wilhelmine Mayer wurde am 24. August 1877 in Tübingen geboren. Das Geburtenbuch des Standesamts Tübingen nennt als Vater den Bankier Friedrich Weil, als Mutter Sofie Weil, geborene Mayer. Beide waren israelitischer Religion. Wilhelmine heiratete am 1. April 1899 in Tübingen den Kaufmann Josef Mayer. Aus dem Heiratsbuch geht hervor, dass Wilhelmine bereits zum Zeitpunkt ihrer Hochzeit den Kurznamen „Mina“, später…

Deportiert und ermordet: Erich Hermann Dessauer

Erich Hermann Dessauer wurde am 13. November 1887 in Tübingen geboren. Der Vater, Adolf Dessauer, war Optiker. Dessauers wohnten zunächst im zweiten Stock des Gebäudes Neckargasse 2 und spätestens seit 1904 in der Uhlandstraße 16. Erich Dessauer studierte 1907 bis 1911 in Berlin und Tübingen Jura. Am 20. September 1917 heiratete Erich Dessauer Emma Levi (1894-1975). Emma Levi war am…